Ecuadors Außenminister: Julian Assanges politisches Asyl gilt „nicht für immer“

Von Oscar Grenfell
23. Juni 2018

Am Mittwoch erklärte der ecuadorianische Außenminister Jose Valencia, seine Regierung werde bei Diskussionen mit den britischen Behörden die „Lage“ von Julian Assange „neu bewerten“.Einer der größten Rundfunksender Ecuadors, Ecuavisa, veröffentlichte ein Interview mit Valencia, in dem er erklärte, das politische Asyl des WikiLeaks-Redakteurs in der Londoner Botschaft gelte „nicht für immer“.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/06/23/assa-j23.html

Flüchtlingskinder in den USA schwer misshandelt

Von Patrick Martin
23. Juni 2018

Juristische Unterlagen, die in Virginia und Texas veröffentlicht wurden, bieten einen Einblick in die systematische Misshandlung von Flüchtlingskindern in öffentlichen und privaten Haftanstalten. Minderjährige werden angeschnallt, mit Kapuzen vermummt und geschlagen oder gewaltsam mit Psychopharmaka vollgepumpt. Sie sieht der Alltag in diesen Einrichtungen aus, die man nur als amerikanischer Gulag bezeichnen kann.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/06/23/flue-j23.html

Julian Assange nach Hause holen

Von John Pilger
21. Juni 2018

„Die Verfolgung von Julian Assange muss aufhören, oder sie wird mit einer Tragödie enden.″ – Rede des Dokumentarfilmers John Pilger auf der Kundgebung für Julian Assanges Freilassung am 17. Juni im Zentrum von

Sydney.https://www.wsws.org/de/articles/2018/06/21/pilg-j20.html

Die Kundgebung in Sydney zur Verteidigung von Julian Assange: Ein wichtiger Schritt nach vorn

Von Linda Tenenbaum
19. Juni 2018

Am Sonntag, den 17. Juni, fand auf dem Rathausplatz von Sydney eine Demonstration statt, auf der die sofortige und bedingungslose Freiheit von WikiLeaks-Redakteur Julian Assange verlangt wurde. Die Kundgebung forderte die australische Regierung von Premierminister Malcolm Turnbull auf, dafür zu sorgen, dass Assange die ecuadorianische Botschaft in London verlassen und sicher nach Australien zurückkehren kann.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/06/19/pers-j19.html

 

Washington startet Handelskriegsmaßnahmen gegen China

Von Ben McGrath
18. Juni 2018

Am Freitag beschlossen die USA die Einführung von Zöllen in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Waren im Wert von 50 Milliarden Dollar und drohten zugleich zusätzliche Zölle für die Zukunft an. Die Entscheidung der Trump-Regierung, einen Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt anzuzetteln, wird die ohnehin wachsenden Spannungen und die Gefahr militärischer Konflikte im asiatisch-pazifischen Raum verschärfen.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/06/18/trad-j18.html

Der Gipfel von Singapur und die wachsende Kriegsgefahr

Von Bill Van Auken
14. Juni 2018

Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un war eines der meistdiskutierten Ereignisse der jüngeren Geschichte und zog Tausende von Journalisten in den Stadtstaat Singapur, um live darüber zu berichten.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/06/14/pers-j14.html

Deutschland beschafft Kampfdrohnen

Von Johannes Stern
15. Juni 2018

Am Mittwoch stimmte der Haushaltsausschuss des Bundestages dem Plan des Verteidigungsministeriums zu, Kampfdrohnen anzuschaffen. Für die nächsten neun Jahre sollen fünf waffenfähige Drohnen des israelischen Typs Heron TP, vier dazugehörige Bodenstationen und je ein Ausbildungssimulator in Deutschland und Israel geleast werden.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/06/15/droh-j15.html

Neuer Bericht enthüllt: Assange wird in der ecuadorianischen Botschaft rund um die Uhr überwacht

Von Eric London
14. Juni 2018

Am Montag enthüllte die spanische Zeitung El Diario bisher unbekannte Tatsachen über die rechtswidrige Überwachung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange durch die ecuadorianische Regierung. Im letzten Jahr seines Aufenthalts in der ecuadorianischen Botschaft in London hätten die Regierung des derzeitigen Präsidenten Lenin Moreno und seines Amtsvorgängers Rafael „Julian Assange in der Botschaft in London auf Schritt und Tritt überwacht“, schreibt die Zeitung.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/06/14/ecua-j14.html

Irak: Milizenführer schmiedet Koalition mit der KP. Muktada al-Sadr wagt mit den Kommunisten einen Neubeginn für das traumatisierte Land

Von Toby Matthiesen
12. Jun 2018

Eine der großen Überraschungen in der Politik des Nahen Ostens in den letzten Monaten waren die Wahlen im Irak. Vor drei Wochen erzielte dort ein Wahlbündnis zwischen Muktada al-Sadr, einem schiitischen Kleriker, und der Kommunistischen Partei Iraks die höchste Zahl der Stimmen. Die Allianz verpasste zwar die Mehrheit und befindet sich in Koalitionsverhandlungen, die gemäß Verfassung bis am 10. August zu einem Resultat führen müssen. Ihr Wahlsieg hat aber nicht nur viele Beobachter, sondern selbst die Iraker erstaunt.

https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Irak-Milizenfuhrer-Al-Sadr-schmiedet-Koalition-mit-der-KP

Der Mord an Robert F. Kennedy und das Ende des amerikanischen Liberalismus

Von Patrick Martin
7. Juni 2018

Vor fünfzig Jahren, am frühen Morgen des 5. Juni 1968, wurde Senator Robert F. Kennedy im Ambassador Hotel in Los Angeles tödlich verletzt. Nur wenige Stunden zuvor hatte er die Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur in Kalifornien knapp vor Senator Eugene McCarthy gewonnen. Kennedy wurde dreimal in den Kopf, Hals und Bauch geschossen, und die Kopfwunde, die Geschosssplitter in seinem Gehirn verstreute, erwies sich als tödlich. Er starb fast 26 Stunden später, um 1:44 Uhr am Morgen des 6. Juni. Er war erst 42 Jahre alt.

https://www.wsws.org/de/articles/2018/06/07/pers-j07.html