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Hervorgehoben



Bis hierher und nicht weiter! Wir protestieren gegen die rechtswidrigen Sanktionen gegen Oberst Jacques Baud und den Kriegskurs der EU


Fordert die Freilassung des sozialistischen Kriegsgegners Bogdan Syrotiuk aus einem ukrainischen Gefängnis!


Waffenstillstand sofort! Sofortiger Stopp aller Waffenlieferungen an die Ukraine! Kein Krieg gegen Russland! Abzug aller Atomraketen aus Europa!


Freiheit für Julian Assange! Aufruf des Komitees zur Verteidigung von Julian Assange und Chelsea Manning …


Kein Krieg gegen den Irak! – Kein Blut für Öl und Macht! Aufruf der Initiative gegen den Irak-Krieg vom November 2002…


„Trump 2.0s“ Vision der „NATO 3.0“ steht in vollem Einklang mit der gesamten Politik seiner Regierung

Von Andrew Korybko – 29. März 2026

Um es klar zu sagen: Die „Rückkehr zu den Werkseinstellungen“ der NATO wird nicht automatisch den Erfolg der hegemonialen Strategie der USA bedeuten, aber sie muss in diesem Zusammenhang als Teil des globalen Machtkampfs der US-Regierung unter Trump 2.0 verstanden werden.

Politico berichtete Ende Februar, dass die USA eine „Rückkehr zu den Werkseinstellungen“ der NATO anstreben – etwas, das der Unterstaatssekretär für Verteidigungspolitik, Elbridge Colby, Anfang des Monats als „NATO 3.0“ bezeichnete, worüber hier berichtet wurde. Die Idee dahinter ist, dass sich die NATO wieder auf ihre eigene „Verteidigung“ konzentrieren soll, anstatt sich im Indopazifik, in Westasien, Osteuropa und anderswo zu überdehnen. Dementsprechend will Trump 2.0 nicht, dass Australien, Japan, Neuseeland, Südkorea oder die Ukraine zum Gipfeltreffen in diesem Sommer eingeladen werden.

Diese fünf Länder – von denen die ersten vier offizielle Indo-Pazifik-Partner des Bündnisses sind, während das letzte, wie hier bereits dargelegt, bereits inoffizielles NATO-Mitglied ist – würden „weiterhin zu Nebenveranstaltungen eingeladen“ und die Zusammenarbeit werde fortgesetzt, doch werde die NATO ihnen nicht mehr so viel Aufmerksamkeit widmen wie in der derzeitigen „NATO 2.0“-Phase. Die Leitvision sieht vor, dass die NATO einen größeren Teil der sogenannten Last der Verteidigung gegenüber Russland trägt, damit die USA ihre militärstrategischen Anstrengungen wieder auf die westliche Hemisphäre und den westlichen Pazifik konzentrieren können.

Trump 2.0 betrachtet Russland nicht wie die Biden-Regierung als große Bedrohung, sondern als eine beherrschbare, während die westliche Hemisphäre als zu unbequem weit von den USA entfernt eingeschätzt wird und China nach wie vor den einzigen systemischen Rivalen bei der Gestaltung des laufenden globalen Wandels darstellt. Dies erklärt den Vorschlag seines Teams zur Reform der Arbeitsteilung zwischen den USA und ihren Verbündeten innerhalb der NATO, der sich perfekt in alle ihre politischen Maßnahmen einfügt, die die Leser unten nachlesen können:

* 14. November 2025: „Der Truppenabzug des Pentagons aus Europa wird Russlands Sicherheitsbedenken nicht zerstreuen

* 6. Dezember 2025: „Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA legt dar, wie Trump 2.0 auf die Multipolarität reagieren wird

* 12. Januar 2026: „Die ‚Trump-Doktrin‘ ist geprägt von Elbridge Colbys ‚Strategie der Verweigerung‘“

* 24. Januar 2026: „Die neue nationale Verteidigungsstrategie der USA fordert einen militärischen Aufwuchs wie im Weltkrieg

* 17. Februar 2026: „Rubios Rede in München beschrieb die von Trump 2.0 angestrebte neue Weltordnung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die USA bereits damit begonnen haben, ihre Truppenpräsenz in Mittel- und Osteuropa schrittweise abzubauen. Jedoch ist nicht davon auszugehen ist, dass sie sich vollständig aus diesem strategischen Raum zurückziehen werden, da der Plan offenbar darin besteht, die Wiederbelebung des längst verlorenen Großmachtstatus Polens als regionales Bollwerk gegen Russland zu unterstützen. Was den Rest des Kontinents betrifft, so erklärt die Nationale Verteidigungsstrategie, dass „die europäische NATO Russland in Bezug auf Wirtschaftsleistung, Bevölkerungszahl und damit auch latente Militärmacht in den Schatten stellt“; dies müsse lediglich richtig gesteuert werden.

Genau darin liegt der Zweck der „Rückkehr zu den Werkseinstellungen“ des Bündnisses als „NATO 3.0“, was im Wesentlichen der „NATO 1.0“ entspricht, jedoch an die aktuelle geostrategische Lage in Europa angepasst. Während die NATO beginnt, einen größeren Teil der sogenannten Last für ihre Verteidigung gegenüber Russland zu schultern, werden die USA weiterhin Druck auf die Peripherie ihres systemischen Rivalen China ausüben – durch Handelsabkommen und andere Formen der Nötigung –, um China den Zugang zu den Märkten und Ressourcen, die es für seinen weiteren Aufstieg benötigt, einzuschränken oder sogar gänzlich zu verwehren.

Das Endziel besteht darin, China zu zwingen, einem einseitigen Handelsabkommen mit den USA zuzustimmen, das seinen Aufstieg zur Supermacht zum Scheitern bringen und folglich seinen neuen Status als Juniorpartner institutionalisieren würde, nachdem „Chinas Wirtschaft gemäß der Nationalen Sicherheitsstrategie auf den privaten Konsum ausgerichtet“, sprich gestutzt wurde. Um es klar zu sagen: Das bedeutet nicht, dass die „Rückkehr zu den Werkseinstellungen“ der NATO automatisch zum Erfolg der hegemonialen Strategie der USA führt, aber sie muss in diesem Zusammenhang als Teil des globalen Machtkampfs des US-Imperialismus unter Trump 2.0 verstanden werden.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors.

[Zum Originalbeitrag in englischer Sprache auf dem Substack-Blog des Autors.]

Zum Autor: Andrew Korybko ist ein in Moskau lebender US-amerikanischer politischer Analyst, der sich auf die geopolitische Entwicklung sowie insbesondere den globalen systemischen Übergang zur Multipolarität spezialisiert hat.

30. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran (Ticker 16:00 Uhr)

Von Peter F. Mayer und Jochen Mitschka – 29. März 2026

Nach dem Angriff Israels und der USA auf die iranische Eisenindustrie, hatte der Iran gewarnt, diesselbe in den Unterstützerländern, also den Golfdiktaturen ebenfalls zu zerstören. Die heutige Nacht und der heutige Tag wird zeigen, ob auch dieses Warnung umgesetzt wurde. Was ansonsten geschah.

Im Internet kursierte in der Nacht die Aussage einer iranischen Aktivistin mit dem Namen Risha Hussain. Sie verurteilt die Tatsache, dass die westliche Welt sich über eine Sperrung der Straße von Hormus so aufregt, dass sie Krieg führen will, während sie die 47 Jahre währende Sperrung und Sanktionierung des Irans unterstützte, ebenso wie die Sperrung des Rafah-Grenzübergangs nach Gaza und den Völkermord dort. Diese Sichtweise ist symptomatisch für die des gesamten Globalen Südens, also der Zukunft der Welt. Die Situation heute ähnelt wieder der vor hunderten von Jahren. Als Deutschland den Völkermord an den Nama und Herero in Namibia beging, löschten die deutschen Kolonialherren angeblich „Terroristen“ aus. Und als das „tausendjährige“ Reich Völkermorde beging, war das auch voll im Rahmen seiner Gesetze, und die Herrschenden konnten sich nicht vorstellen, dafür [je] zur Rechenschaft gezogen werden. Aber nun zu den Vorgängen rund um Völkermord und Angriffskriegen gegen den Iran und den Libanon.

07 Uhr 00

Offenbar in dem Versuch, Irans Wasserressourcen ins Visier zu nehmen, griffen die Israelis die Naturschutz- und Wassereinzugsgebietsverwaltung der Provinz Teheran an, die Berichten zufolge bei dem heutigen Bombardement vollständig zerstört wurde. Es handelt sich um eine zivile Einrichtung, und Reaktionen im Internet stellen die wiederholten falschen Behauptungen in Frage, solche Einrichtungen würden für militärische Zwecke genutzt. (Quelle)

Man wird den Eindruck nicht los, dass Israel und die USA bewusst versuchen, durch solche Angriffe den Iran dazu zu bringen, nun die Entsalzungsanlagen Israels und der Golfstaaten zu zerstören, denn ohne Trinkwasser wird natürlich die militärische Aktivität stark eingeschränkt, weil nicht nur Benzin, sondern auch Wasser herangebracht werden müssen.

Der Jemen tritt in den Krieg ein und damit endet vermutlich der Waffenstillstand mit Saudi Arabien

Nachdem der Jemen mit der durch AnsarAllah beherrschten Regierung und nach riesigen Demonstrationen der Menschen des Landes durch Angriffe gegen Israel [in den Krieg] eingetreten [war], hat Saudi Arabien in Teilen des Jemens, der von einer Marionette des Kronprinzen beherrscht wird, Demonstrationen zur Unterstützung Saudi Arabiens organisiert. Analysten vermuten, dass demnächst Saudi Arabien den Krieg gegen den Jemen wieder aufnehmen wird, um die Angriffe gegen Israel zu erschweren oder abzustellen.

In der Nacht wurden nun vom Jemen aus „sensible israelische Militärziele“ angegriffen. Israel erklärte, zwei der Geschosse abgefangen zu haben, ohne nähere Angaben zu entstandenen Schäden [zu machen].

TKP und andere Quellen hatten in den letzten Tagen berichtet, dass der Jemen als Eskalationsstufe erst nach dem Beginn der Bodenoffensive in den Krieg eintreten würde. Nun kristallisierte sich heraus, dass infolge [der] Zerstörung von möglichen Landungsschiffen durch den Iran ein solcher Versuch möglicherweise vereitelt wurde. Andere Analysten erklären die Angriffe auf die Metallverarbeitende Industrie des Irans als einen so gravierenden Schritt, dass der Iran und der Jemen sich entschlossen [haben], früher zu eskalieren, um ernsthaft vor weiteren Angriffen zu warnen.

Vergeltung für Bombardierung der Metallindustrie des Irans

Das Aluminiumwerk von Aluminium Bahrain (Alba) wurde getroffen, wobei zwei Mitarbeiter leicht verletzt wurden; die Anlage prüft derzeit das Ausmaß der Schäden. Ebenfalls beschädigt wurde das Al-Taweelah-Werk der Emirates Global Aluminium in Abu Dhabi durch iranische Raketen und Drohnen, wobei mehrere Mitarbeiter verletzt, aber nicht schwer verletzt wurden.

Weitere Meldungen aus den letzten Stunden betreffen einen möglichen iranischen Angriff auf den internationalen Flughafen von Kuwait, der in arabischen Medien in den Nachrichten am Morgen thematisiert wurde.

Zerstörung wichtige[r] Flugzeuge der USA

Wie schon gestern berichtet, wurde der saudische Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan getroffen, wobei zahlreiche US-amerikanische KC-135 beschädigt und zerstört wurden:

IRGC-nahe Medien haben Satellitenbilder veröffentlicht, die schwere Schäden auf dem Hauptvorfeld des Luftwaffenstützpunkts Prince Sultan in Saudi-Arabien zeigen, wo nach einem Raketenangriff der IRGC noch immer große Brände wüten.

Berichten zufolge wurden drei KC-135-Tankflugzeuge der US-Luftwaffe zerstört, weitere Flugzeuge wurden schwer beschädigt.

Überraschende neue Bilder zeigen nun jedoch auch, dass ein E-3-AWACS-Flugzeug im Wert von fast 300 Millionen Dollar (1993er-Dollar, inflationsbereinigt heute 600–700 Millionen Dollar) ebenfalls vollständig zerstört wurde:

Bilder zeigen den Totalverlust von 81-0005, einem E-3G „Sentry“-Luftüberwachungs- und -kontrollflugzeug (AEW&C) der 552nd Air Control Wing der US-Luftwaffe mit Sitz auf der Tinker Air Force Base in Oklahoma, nach dem gestrigen iranischen Angriff mit ballistischen Raketen und Drohnen auf die Prince Sultan Airbase

Die Präzision des Treffers ist enorm – genau auf dem Radom des Flugzeugs, das daneben liegt: vorher und nachher:

Neuen Berichten zufolge soll Russland dem Iran genau diese Satellitenkoordinaten für die Angriffe geliefert haben.

Experten glauben, dass die AWACS dorthin beordert wurden, um die Radarlücke für die strategischen Radarsysteme wie die AN/TPY-2 zu schließen, die bereits vom Iran zerstört worden waren – doch nun werden sogar die AWACS abgeschossen, wodurch die USA zunehmend blind sind.

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Noch ein verlogener Krieg

Von Flo Osrainik – 28. März 2026

Israel und die USA wollen die Welt vom „Mullah-Regime“ befreien — wer aber befreit uns vom brutalen Dominanzverhalten dieser beiden Länder?

Seit dem 28. Februar 2026 wird der Iran zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres von den USA und von Israel angegriffen. Zum zweiten Mal wurden in die Irre führende Verhandlungen der Aggressoren mit Teheran über dessen Atomprogramm geführt und torpediert. Und zum zweiten Mal handelt es sich um einen unprovozierten Angriffskrieg der „Epstein-Eliten“, begleitet von maximaler Doppelmoral. Tatsächliche Motive für die Kriegshandlungen könnten der Drang nach Weltherrschaft, die Schaffung eines „Großisrael“ sowie Ablenkung von anderen, für den Westen noch peinlicheren Vorkommnissen sein.

Es ist mühsam, sich immer wieder mit manischen Kriegstreibern und Propagandisten, diversen Kriegslügen und vorgeschobenen Werte zur Relativierung geopolitischer Ungerechtigkeit, also der Anwendung doppelter Standards, auseinanderzusetzen. Aber es muss sein, denn der Herdenmensch bleibt naiv, lernresistent und manipulierbar. Der völkerrechtswidrige Vernichtungskrieg gegen den Iran zur Ermordung seiner politischen und religiösen Führer dient nicht nur der Ablenkung von dem, was mit den Epstein-Akten (1) lediglich die Spitze des Eisbergs ist. Bei den globalen Eliten — einer „Auslese der Besten“ im negativen Sinn — handelt es sich, wie die „Epstein-Files“ belegen, ja sowieso vielmehr um Psychopathen, deren Dichte in einer gesellschaftlichen Pyramide aus Einfluss und Vermögen nach oben hin stark zunimmt, laut Forschern die „erfolgreichen Psychopathen“ in etwa um das Sechsfache, wie der Spiegel im Jahr 2015 schrieb. So viel vorab (2).

Anstatt also eine tiefgreifende Untersuchung der Strukturen, eine radikale Offenlegung der Verbrechen, eine rigorose Verurteilung aller Beteiligten des Handels und Schändens von Kindern und Jugendlichen sowie der Korruption, Erpressung und des Mordens bis in höchste Ämter und Kreise rund um den Fall Epstein zu fordern, wird davon abgelenkt, ebenso wie von den Planungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für neue Pandemien, denen sich die Regierungen dann unterordnen, wobei die USA nach wie vor bei den Überwachungspraktiken der WHO mitmachen (3).

Durch die Propagandaeinheiten der Eliten, durch Konzern- und Staatsmedien sowie Behörden geht das ganz gut. Und nun eben auch mit der Rechtfertigung eines Angriffskriegs, der den kompletten Nahen Osten betrifft und Potenzial zu mehr hat. Dass Jeffrey Epstein und seine Vertraute Ghislaine Maxwell für den Mossad und die Israellobby aktiv waren und finanziert wie auch ausgestattet wurden, um eine süße „Honigfalle“ zu betreiben, gilt als so gut wie belegt. Jedenfalls haben das Epstein selbst, dessen Partner sowie unabhängige Zeugen oder das FBI und Israels Ex-Premier Ehud Barak direkt und indirekt klargestellt. (4, 5, 6, 7, 8). Und die Vorliebe der Eliten für Pizza scheint wie so oft nur purer Zufall zu sein. Auch das geht aus den Unterlagen hervor.

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Verschwindet der Fisch vom Teller?

Von Thomas Oysmüller – 29. März 2026

Bild „125 – Leida“ by Alessandro Grussu is licensed under CC BY-NC-SA 2.0.

Weltweit ist die Fischerei durch die Dieselpreisexplosion in akuter Not geraten. Flotten auf der ganzen Welt stellen den Betrieb ein. Fisch, eine der wichtigsten und besten Proteinquellen, könnte bald unbezahlbar werden.

Im März ist der Dieselpreis teilweise um bis zu 70 Prozent gestiegen – ausgelöst durch den US-israelischen Angriff auf den Iran. Und so wird Trump zum besten Mann für den „Great Reset“. Schwab, WEF und Co. wollen die menschliche Ernährung „grün“ machen, Fisch und Fleisch sollen vom Teller der Massen verschwinden (nur für Reiche soll das Steak noch erlaubt sein). Und jetzt sind die Fischereiflotten weltweit massiv unter Druck.

TKP hat bereits berichtet, dass in Thailand und Irland – geografisch weit voneinander entfernt – die Flotten reihenweise aufgeben. In den Niederlanden wird es ebenfalls kritisch. Dort liegt bereits die Hälfte der gesamten Flotte im Hafen. Besonders betroffen sind die energieintensiven Baumkurrenfischer, die im Nordsee-Flachfischfang (Seezunge, Steinbutt, Glattbutt) unterwegs sind. Laut dem Branchenverband VisNed bleiben 80 bis 90 Prozent dieser Schiffe derzeit am Kai. Die wöchentlichen Treibstoffkosten pro Schiff sind von 12.000–13.000 Euro auf fast 30.000 Euro gestiegen – ein Betrag, der inzwischen dem gesamten Erlös aus dem Fang entspricht.

„Jetzt gleicht die Treibstoffrechnung dem Umsatz, da funktioniert es einfach nicht mehr“, sagt Durk van Tuinen, Sprecher der niederländischen Fischereigewerkschaft“; sagt Durk van Tuinen, Sprecher der niederländischen Fischereigewerkschaft gegenüber Reuters. Und weiter: „Der Fisch wird vom Speiseplan verschwinden.“

Auch der Europäische Fischereiverband Europêche warnt: Viele Schiffe seien bereits unwillig auszulaufen. In Belgien und Großbritannien, die ebenfalls viele Baumkurren einsetzen, sieht es ähnlich aus. Spanien, Italien und Frankreich haben zwar begrenzte Hilfen aufgelegt, doch für viele Betriebe reicht das nicht.

Auf der anderen Seite der Welt, in Thailand klingt es ähnlich: Bis zur Hälfte der gesamten thailändischen Flotte von rund 9.000 Schiffen könnte bald stillstehen. Ein Fischer vor Ort klagt: „Es gibt keinen Gewinn mehr, nur Verluste.“

Die europäische Branche fordert nun von der EU-Kommission eine Lockerung der Beihilferegeln – ähnlich wie während der Energiekrise 2022 nach dem Ukraine-Krieg. Europêche traf sich in dieser Woche mit EU-Fischereikommissar Costas Kadis und drängte auf schnelle Hilfe. Dort sitzen bekanntlich aber Technokraten, die sich mit Deindustrialisierung und „Great Reset“ durchaus anfreunden können.

Die Auswirkungen sind bereits spürbar: Auf den Auktionen in den Niederlanden sprang der Preis für Seezunge von zwölf auf 18 Euro. Engpässe drohen, Restaurants reduzieren Portionen oder streichen Fisch von der Karte. Eine längere Krise trifft dann ganze Küstenregionen: Arbeitsplätze gehen zuerst verloren, später verrottet die Hafeninfrastruktur. Fisch als günstige, hochwertige Proteinquelle wäre für viele Verbraucher nicht mehr bezahlbar.

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Perspektive: „No Kings“-Proteste am 28. März

Der Kampf gegen den Iran-Krieg steht im Mittelpunkt des Kampfs gegen Trumps Diktatur

Von der Socialist Equality Party (US) – 28. März 2026

Demonstranten mit selbstgemachten Schildern bei der „No Kings“-Demonstration in Detroit

An diesem Samstag findet in den Vereinigten Staaten die dritte Auflage der „No Kings“-Demonstrationen statt. In allen 50 Bundesstaaten sind mehr als 7.000 Veranstaltungen geplant. Zusammen mit den massiven Anti-ICE-Protesten, die im Januar 2026 Minneapolis und Städte im ganzen Land erfassten, bringen diese Mobilisierungen einen enormen sozialen und politischen Widerstand gegen die Trump-Regierung zum Ausdruck.

Die Frage, die nun beantwortet werden muss, lautet: Mit welchem Ziel und auf welcher politischen Grundlage muss dieser Widerstand entwickelt werden?

Der Widerstand gegen den eskalierenden Krieg gegen den Iran muss in den Mittelpunkt des Widerstands gegen das Trump-Regime gestellt werden. Nach den Maßstäben, die bei den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg festgelegt wurden, ist die Auslösung eines Angriffskrieges das „schwerste internationale Verbrechen“. Diejenigen, die ihn begonnen haben, sind Kriegsverbrecher. Und diejenigen, die – im Kongress, in den Medien und im politischen Establishment – ihm politischen Rückhalt gewähren, sind Komplizen dieser Verbrechen.

Der Krieg dauert nun schon vier Wochen an, und die Entwicklung deutet unmissverständlich auf eine massive Eskalation hin. Mindestens 2.200 US-Marines wurden in die Region entsandt. Die 82. Luftlandedivision ist in Bereitschaft versetzt worden. Trumps angeblicher „15-Punkte-Plan“ für den Frieden war darauf ausgelegt, vom Iran abgelehnt zu werden und einen Vorwand für eine Bodeninvasion zu schaffen.

Die Folgen eines Landkriegs gegen den Iran, ein Land mit mehr als 90 Millionen Einwohnern, würden alles in den Schatten stellen, was der amerikanischen Bevölkerung als zu erwarten dargestellt wurde. Und all dem liegt die Gefahr eines Atomkriegs zugrunde. Die Trump-Regierung hat sich ausdrücklich geweigert, den Einsatz von Atomwaffen gegen den Iran auszuschließen.

Die menschlichen Kosten sind bereits erschütternd. Tausende iranischer Zivilisten wurden bei den Bombenangriffen getötet. Eine Eskalation des Krieges würde Zehn- oder Hunderttausende iranischer Tote bedeuten, zusammen mit Tausenden von US-Soldaten. Die wirtschaftlichen Folgen sind bereits in der gesamten Weltwirtschaft zu spüren: Die Ölpreise sind seit der Sperrung der Straße von Hormus um 35 Prozent gestiegen, was die Kosten für Treibstoff, Lebensmittel und alle Rohstoffe in die Höhe treibt, deren Produktion und Transport von der Energieversorgung abhängen.

Trump hat ein Militärbudget von 1,5 Billionen Dollar vorgeschlagen – eine Steigerung um 50 Prozent gegenüber den aktuellen Ausgaben – und fordert gleichzeitig sofortige zusätzliche 200 Milliarden Dollar zur Finanzierung des Krieges. Diese Mittel werden direkt auf Kosten des Lebensstandards der amerikanischen Arbeiterklasse beschafft: aus den Schulen, Krankenhäusern, dem Wohnungsbau und den sozialen Diensten, die bereits durch jahrzehntelange Sparpolitik ausgehöhlt wurden.

Der Krieg gegen den Iran begann nicht am 28. Februar 2026. Er ist der Höhepunkt einer unerbittlichen 47-jährigen Kampagne, die sowohl unter Demokraten als auch unter Republikanern geführt wurde und deren zentrales Ziel sich nie geändert hat: die Ergebnisse der iranischen Revolution von 1979 zu kippen und die Vorherrschaft der USA über den Iran und den gesamten Nahen Osten wiederherzustellen. Er ist untrennbar mit dem größeren Krieg verbunden, einschließlich der Invasion Venezuelas zu Beginn des Jahres und den Vorbereitungen für einen Konflikt vor allem mit China.

Der Angriff auf die demokratischen Rechte steht in direktem Zusammenhang mit der Eskalation imperialistischer Gewalt. Seit ihrem ersten Tag im Amt betreibt die Trump-Regierung eine Verschwörung gegen die Verfassung. Die landesweite Ausweitung der ICE-Einsätze ging einher mit der Ermordung von Renée Nicole Good und danach von Alex Pretti in Minneapolis – blutige Warnschüsse, die zeigen, wozu das Regime bereit ist.

Die Regierung hat diese Schreckensherrschaft nun auf die öffentliche Infrastruktur selbst ausgeweitet, indem sie die ICE an Flughäfen einsetzt. Zuletzt hat sie offen damit gedroht, dort auch die Nationalgarde zu stationieren, wodurch Verkehrsknotenpunkte zu militarisierten Zonen werden und die Bevölkerung an die Präsenz bewaffneter Streitkräfte im Alltag gewöhnt werden soll. Wie Trumps Berater Steve Bannon unverblümt erklärte, ist die Präsenz der ICE an Flughäfen ein „Testlauf“ für die Zwischenwahlen 2026: eine Generalprobe für die Einschüchterung der Bevölkerung und den umfassenderen Plan, Wahlen zu untergraben und Umstände zu normalisieren, die dem Ausnahmezustand gleichkommen.

Der Krieg im Ausland und der Krieg gegen die sozialen und demokratischen Rechte der Arbeiterklasse sind zwei Seiten desselben Krieges. Trump ist keine politische Anomalie in einer ansonsten stabilen „Demokratie“. Er repräsentiert eine Klasse – die kapitalistische Oligarchie, die mit jeder Legalität gebrochen hat, weil sie nicht mehr durch demokratische Formen regieren kann. Trump ist an die Spitze eines politischen Systems aufgestiegen, das beispiellose soziale Ungleichheit, endlose Kriege und die Bereicherung einer winzigen Elite auf Kosten der gesamten Gesellschaft prägt.

Die Demokratische Partei ist kein Gegner von Trumps Regime, sondern ein Kollaborateur. Die Unterschiede zwischen den beiden Parteien in Bezug auf den Krieg und alle Fragen, die für die Interessen der herrschenden Klasse wesentlich sind, sind taktischer Natur.

Im Januar, als Trump Truppen für den Angriff auf den Iran zusammenzog, stimmte die gesamte Führung der Demokraten im Repräsentantenhaus und im Senat für den 839 Milliarden Dollar schweren Militärhaushalt. Ihre ersten öffentlichen Erklärungen nach der Ermordung des obersten Führers des Iran dienten dazu, dieses Gesetz zu befürworten. Der Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, erklärte am 2. März im Senat: „Ich werde keine Träne um Khamenei vergießen.“ Die ehemalige Vorsitzende des Democratic National Committee (DNC), Donna Brazile, erklärte diese Woche: „Die Demokraten verstehen, dass der Iran eine Bedrohung darstellt, nicht nur für die Region, den Golf, sondern für die Welt selbst.“

Die New York Times, die für die Demokraten spricht, veröffentlichte einen Leitartikel, in dem sie erklärte, dass „es eine vernünftige Debatte über die Sinnhaftigkeit dieses Krieges gibt“ und dass Trump „ein faktenbasiertes Argument dafür vorbringen könnte, dem Regime jetzt entgegen zu treten.“ Das ist es, was in der etablierten amerikanischen Presse als Dissens durchgeht.

Die größte Angst der Demokratischen Partei, einer Partei der Wall Street und der Geheimdienste, ist die Entstehung einer Massenbewegung von unten, die sich ihrer Kontrolle entzieht und nicht nur die Regierung, sondern das kapitalistische System und den imperialistischen Staat herausfordert, die beide Parteien verteidigen.

Die „No Kings“-Koalition, die sich aus Gruppen innerhalb oder im Umfeld der Demokratischen Partei zusammensetzt, hat den Krieg gegen den Iran in ihrem Werbematerial heruntergespielt. Indivisible („Unteilbar“), eine zentrale Kraft in der Koalition, wurde von ehemaligen Mitarbeitern demokratischer Kongressabgeordneter gegründet und fungiert offen als Instrument für Wahlkampagnen der Demokratischen Partei. Die AFL-CIO und große Gewerkschaften werden als „Mitorganisatoren“ der Demonstrationen angepriesen, obwohl sie zum Krieg schweigen – oder hohle Einwände vorbringen – und nichts tun, um die Macht der Arbeiter dagegen zu mobilisieren.

Bernie Sanders, der am Samstag bei der zentralen Kundgebung in Minneapolis als Hauptredner auftritt, erwähnt den Iran als einen Punkt in einer Litanei von „gefährlichen Zeiten“ – eine rhetorische Geste, die niemanden zu etwas verpflichtet und die Demokratische Partei an nichts bindet. Die Rolle von Sanders, zusammen mit Alexandria Ocasio-Cortez und anderen Mitgliedern der Democratic Socialists of America (DSA), besteht darin, den Widerstand hinter eine Partei der kapitalistischen Oligarchie zu lenken, die diesen Krieg befürwortet.

Diejenige soziale Kraft, die mobilisiert werden muss, ist die Arbeiterklasse, in den Vereinigten Staaten und international. Die Demonstrationen am Samstag fallen mit einem zunehmenden Ausbruch des Klassenkampfs zusammen. Im Monat seit Kriegsbeginn hat sich eine immer breitere Welle von Streiks und Streikdrohungen über Schlüsselindustrien und Dienstleistungsbereiche ausgebreitet – vom Streik beim Fleischereiunternehmen JBS in Greeley bis hin zu Arbeitsniederlegungen und Streikabstimmungen unter Bildungsbeschäftigten, Pflegekräften, Industriearbeitern und Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

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Vom Kollateralschaden zum Doppelschlag – Kriegsverbrechen als Routine

Von Karin Leukefeld – 24. März 2026

Was vor etlichen Jahren weltweit für Entsetzen sorgte, wird heute hingenommen. Die absichtliche Tötung von Zivilisten und die absichtliche Zerstörung ziviler Infrastruktur sind Kriegsverbrechen und brechen internationales und humanitäres Recht. Die Länder und Regierungen, die Kriegsverbrecher nicht isolieren und ächten – wie das internationale Recht und die UN-Charta es vorsehen, sind Mittäter. Das gilt für den Völkermord gegen die Palästinenser im Gazastreifen und im Westjordanland, das gilt auch für den aktuellen Angriff auf Iran und Libanon.

Am 28. Februar 2026 griffen Israel und die USA den Iran an. Der Angriff ist völkerrechtswidrig und illegal. Iran hatte die beiden Staaten weder bedroht noch angegriffen. Im Gegenteil: Iran und die USA hatten durch die Vermittlung des Oman am 26. Februar eine weitere Verhandlungsrunde in Genf beendet, die zu weitreichenden Ergebnissen geführt hatte. Ein neues Treffen war für den 2. März in Wien am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) geplant.

Der Angriff wurde und wird bis heute von der Bundesregierung und anderen europäischen Regierungen, auch von der EU-Kommission oder im EU-Parlament nicht verurteilt. Bundesminister und andere deutsche Politiker erklären, „fest an der Seite Israels“ zu stehen. Dessen Regierung droht neben der anhaltenden Zerstörung des Iran mit Einmarsch und Besetzung des Libanon, der trotz einer Waffenruhe mit Israel Ende November 2024 täglich von Israel bombardiert wurde. Dabei wurden täglich Menschen getötet.

Trotz der aggressiven Drohungen, die israelische Minister gegen den Libanon richten, werden deutsche Waffen und deutsches Geld an die israelische Regierung nicht gestoppt. Das Auswärtige Amt bestellt nicht die Vertreter von Israel und den USA ein, um gegen deren Angriffe zu protestieren. Kein Wort darüber, dass der libanesischen Bevölkerung damit gedroht wird, ihre Lebensgrundlagen in Grund und Boden zu bomben. Südbeirut – dass auch in deutschen Medien als „Hochburg der Terrororganisation Hisbollah“ bezeichnet wird – werde bald „aussehen wie Khan Younis und Rakka“, so das israelische Regierungsmitglied Smotrich. Und die israelische Armeeführung ordnet die komplette Zerstörung von Dörfern im südlichen Libanon an..

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Israelische Quellen: Irans Trefferquote 80 Prozent – und Luftabwehr versagt

Von Peter F. Mayer – 28. März 2026

Abschussrampen des THAAD-Systems der US-Armee in Südkorea vor ihrem Abzug und ihrer Verlegung in den Nahen Osten (Quelle: TKP)

Zu Wirksamkeit der Luftverteidigung gibt es bisher komplett widersprüchliche Berichte. Die offiziellen US-Quellen beteuern hohe Wirksamkeit. Videos zeigen aber ein Versagen der US-Israel-Luftabwehr, und auch die weitgehend zerstörten Militärstützpunkte sprechen nicht für wirkungsvolle Abwehr.

Die israelische Zeitung Haaretz hat bestätigt, dass 8 von 10 gegen israelische Ziele abgefeuerten iranischen Raketen ihr Ziel erreichen, nachdem immer mehr Berichte und Bildmaterial auf das Versagen der israelischen und US-amerikanischen Raketenabwehr hindeuten, so das Military Watch Magazine. Der Bericht stellte ferner fest, dass sich die Erfolgsquote für den Iran weiter verbessert hat, da die Luftabwehr zunehmend überlastet ist. Israelische Analysten stellten fest, dass zu den mitwirkenden Faktoren die systematische Erschöpfung des Luftabwehrnetzes sowie die Zerstörung von US-Vorwärtsradarsystemen in verbündeten arabischen Staaten wie Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten gehörten, was die Menge der bereitstellbaren Zielerfassungsdaten eingeschränkt habe.

Dazu kommen massive Bombardements durch die Widerstandsbewegung der Hisbollah im Libanon, welche die israelische und US-amerikanische Verteidigung zusätzlich belastet hätten.

Vor dem Beginn eines groß angelegten Angriffs der USA und Israels gegen den Iran am 28. Februar stationierten die US-Armee und die US-Marine ballistische Raketenabwehrsysteme in und um Israel, um die lokale Raketenabwehr zu unterstützen. Dazu gehörten Berichten zufolge drei THAAD-Systeme der US-Armee in Israel und Jordanien, denen ballistische Abfangraketen aus der ganzen Welt zugewiesen wurden, darunter vom US-Festland, von Hawaii, Guam und Südkorea, sowie AEGIS-Zerstörer der Marine, die SM-2-, SM-3- und SM-6-Abfangraketen abfeuern können.

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29. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran (Ticker 16:15 Uhr)

Von Peter F. Mayer und Jochen Mitschka – 28. März 2026

Die USA und Israel eskalierten die Raketenangriffe gegen den Iran weiter, indem sie begannen die Schlüsselindustrie des Landes, zunächst die Eisenverarbeitung, anzugreifen. Der Iran antwortete mit Warnungen, spiegelgleich zu antworten. Was brachte die Nacht und werden die USA am Wochenende die Bodeninvasion beginnen?

Noch nie in der Geschichte der US-Kriege seit dem Korea-Krieg haben die USA so viele Flugzeuge, einschließlich großer Drohnen, verloren wie in diesem Angriffskrieg. Niemand weiß, welche Vorräte an Raketen und Drohnen der Iran noch hat, und welche Möglichkeiten zur unterirdischen Produktion bestehen. Aber weder China noch Russland scheinen sich genötigt zu sehen, größere sichtbare Lieferungen zu schicken. Was darauf hindeutet, dass der Iran die Pläne der USA, den Krieg in wenigen Wochen zu beenden, zunichte machen könnte.

Hatten die Kriege der USA in der Vergangenheit eher regionale Auswirkungen, ist dieser Krieg von weltweiter Bedeutung. Nicht nur durch die Zerstörung von Produktionskapazitäten, von denen die ganze Welt profitiert, nicht nur von Öl und anderen Rohstoffen, wegen der drohenden Zerstörung von Datenzentren und Banken. Sondern auch, weil dieser Krieg der Welt vor Augen führen wird, dass [es möglich ist,] Widerstand gegen die USA [zu] leisten, und damit die Verwundbarkeit des Riesen zeigen kann. Wenn die Elite des [gegnerischen] Landes keine Konten in den USA hat und sich strategisch auf die Auseinandersetzung vorbereitet.

Es wird spannend sein zu sehen, so zynisch das auch klingen mag, ob die USA es wieder schaffen, Terrorgruppen für den Bodenkrieg zu motivieren, auszurüsten und zu bezahlen, und das Syrien-Szenario zu wiederholen. Oder ob der Krieg schnell beendet sein wird, wenn die ersten „Body-Bags“ mit toten US-Soldaten aus dem Nahen Osten in die USA zurückgebracht werden. Wichtig wird sein, ob Katar diesmal wieder auf der Seite der Angreifer stehen wird, weil durch die Medienmacht von Al Jazeera das Land über einen enormen Einfluss verfügt.

07 Uhr 00

USA kann keine Seekriege mehr erfolgreich führen

Nach den Konflikten mit dem Iran und dem Jemen ist es ausgeschlossen, dass die Vereinigten Staaten jemals wegen Taiwan einen Krieg gegen China führen werden. Die Ära der Seeherrschaft ist zu Ende gegangen und wurde durch die Drohnenkriegsführung abgelöst. Ähnlich den großen Panzerschlachten und schnellen Vorstößen – das hat uns der Krieg in der Ukraine gezeigt, auch hier dominieren mitllerweile die Drohnen.

Raketen sind oft sehr teuer und können abgefangen werden, während Drohnen weitaus billiger sind und Luft- und Seeverteidigungsanlagen viel leichter umgehen können. Das bedeutet natürlich, dass die US-Marineeinheiten im Nahen Osten in Gefahr sind.

Die Straße von Hormus und das Rote Meer wurden nicht durch iranische oder jemenitische Raketen unter Kontrolle gehalten, sondern durch Drohnen wie die Samad-3 und Shahed-136. Die iranischen Shaheds sind nun mit Anti-Jamming-Chips aus Russland ausgerüstet.

Selbst im Falle des weitgehend landgestützten NATO-Stellvertreterkriegs in der Ukraine haben die Russen den Donbass unter Kontrolle gehalten und die Fähigkeiten der ukrainischen Streitkräfte durch den Einsatz von Geran-Drohnen weitgehend geschwächt.

Sie haben Kampfhubschrauber überflüssig gemacht, Truppenverlegungen erzwungen und sind sogar über lange Zeiträume hinweg unentdeckt über Kiew geschwebt, was die extrem schwache und unzureichende Luftabwehr der Ukraine weiter bloßstellt.

Wenn die Iraner und Jemeniten den Vereinigten Staaten diesen Schaden in nur vier Wochen zufügen können, könnten die Chinesen mit Sicherheit noch mehr anrichten – und die Russen haben dies bereits getan.

Iran und der Atomwaffensperrvertrag

Der Nichtverbreitungsvertrag von Atomwaffen verpflichtet die Atomstaaten zu ernsthaften Gesprächen mit dem Ziel der Abrüstung und Ächtung von Kernwaffen. Stattdessen haben diese immer weiter modernisiert und aufgerüstet und Nichtatomstaaten mit Kernwaffen, wenn auch meist indirekt, bedroht. Nun tritt der Sprecher des iranischen parlamentarischen Komitees für nationale Sicherheit vor und erklärt, dass der Atomwaffensperrvertrag, dem das Land beigetreten war, nunmehr bedeutungslos geworden sei.

„Unser Festhalten am Atomwaffensperrvertrag ist bedeutungslos geworden. Der Atomwaffensperrvertrag nützt uns nichts mehr. Internationale Dokumente und Abkommen werden völlig und grundlegend ignoriert. Der Vertrag hat unser Land nicht nur nicht vor Angriffen von Atommächten geschützt, sondern unsere Atomanlagen sind selbst wiederholten Angriffen ausgesetzt.“ (Quelle)

Damit ist noch nicht die Fatwa aufgehoben, welche die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen, insbesondere Kernwaffen, verbietet. Aber es zeigt die Meinung der nicht klerikalen Politiker des Landes zu dem Thema. Allerdings kann nur der neue Staatschef, der Sohn des ermordeten Ali Khamenei, die Fatwa aufheben und die Entwicklung von Atombomben anstoßen. Wenn das geschieht, war es dieser KRIEG, nicht der Wunsch und Wille des Irans, diese Massenvernichtungswaffen zu entwickeln.

Nicht vergessen: Die israelischen Atombomben, die Kernwaffen, mit denen Israel mit der Samson-Option die Welt erpresst, basieren auf kernwaffenfähigem Material der USA, Know How der Franzosen und Geld Deutschlands.

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Die „New York Times“ zertrümmert das Propagandamärchen vom iranischen Volksaufstand

Von Felix Abt – 28. März 2026

Ausgerechnet die New York Times räumt nun ein, was lange als „Verschwörungstheorie“ abgetan wurde: Die Proteste im Iran Ende 2025/Anfang 2026 waren kein spontaner Volksaufstand, sondern Teil einer gezielten Strategie ausländischer Akteure.

Die Demonstrationen, die Ende Dezember 2025 zunächst in Teheran ausbrachen, begannen friedlich und wurden maßgeblich von den Bazaaris – den Händlern und Ladenbesitzern des Großen Basars – getragen. Auslöser war der massive Wertverlust des iranischen Rials, der die Beschaffung und den Verkauf von Waren stark erschwerte oder teilweise unmöglich machte. Schon bald schlossen sich weitere Gruppen an, darunter Studenten, sodass sich die Proteste landesweit ausweiteten – zunächst weiterhin weitgehend friedlich.

Westliche Medien beschrieben die Bewegung jedoch schon früh als bedeutenden Aufstand: The Guardian sprach von „the largest nationwide uprising in years“. Das Wall Street Journal nannte die Ereignisse in mehreren Artikeln ein „popular uprising“ (Volksaufstand). Die New York Times bezeichnete sie als „the country’s largest uprising in decades“.

Auch im deutschsprachigen Raum verwendeten große Medien ähnlich dramatische Begriffe: Die NZZ titelte „Volksaufstand im Reich der Finsternis“ und berichtete vom „Aufstand aus dem Basar“. Der Deutschlandfunk sprach wiederholt von einem „Aufstand“ – bereits dem vierten innerhalb von acht Jahren – und benutzte Begriffe wie „Aufständische“. Der Spiegel bezeichnete die Ereignisse als „historischen Aufstand“ und spekulierte, ob dies der „letzte Akt der Islamischen Republik“ sein könnte. Auch Die Presse verwendete den Begriff „Aufstand“ deutlich und unmissverständlich.

Unberücksichtigt blieb in dieser Berichterstattung jedoch, dass sich laut eigenen Angaben des Mossad und Aussagen des ehemaligen CIA-Direktors Mike Pompeo ausländische Akteure unter die Demonstranten gemischt haben.

Ebenso unerwähnt blieb, dass laut verschiedenen israelischen Medienberichten ein bestimmter Staat Demonstranten bewaffnet haben soll. Tatsächlich wurden die anfänglich friedlichen Proteste in gewalttätige Unruhen verwandelt, bei denen Polizeistationen, Moscheen und andere Einrichtungen angegriffen oder zerstört wurden – sogar Ambulanzen brannten nieder. Auch die Tatsache, dass der Angriff auf die iranische Währung, der die Proteste überhaupt erst auslöste, laut US-Finanzminister Scott Bessent von außen vorangetrieben wurde, verschwiegen die genannten Medien.

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Britisches Militär will russische Schiffe beschlagnahmen – damit drohen Feuergefechte

Von Thomas Scripps – 28. März 2026

Das britische Militär soll Schiffe entern, die im Verdacht stehen, Teil der „Schattenflotte“ zu sein, mit der Russland die westlichen Wirtschaftssanktionen umgeht. Dabei könnte es zu Schusswechseln zwischen britischen und russischen Soldaten kommen.

Die abwegige Erklärung von Labours Premierminister Keir Starmer lautete, es gehe darum, „in einer zunehmend instabilen und gefährlichen Welt die Sicherheit dieses Landes zu gewährleisten und britische Interessen hier und im Ausland zu schützen.“ Tatsächlich droht damit ein direkter Konflikt zwischen Atommächten.

Eine Ankündigung der Regierung macht deutlich, wie fahrlässig die Pläne sind: „Militär- und Polizeiexperten wurden in den letzten Wochen intensiv auf verschiedene Szenarien vorbereitet, darunter das Entern von Schiffen, die sich nicht ergeben, bewaffnet sind oder modernste flächendeckende Überwachung einsetzen, um der Beschlagnahme zu entgehen.“ [Hervorhebung hinzugefügt].

Die BBC erklärte: „Spezialeinheiten des Militärs haben in den letzten Wochen trainiert, verschiedene Szenarien durchzuspielen, darunter den Umgang mit bewaffneten Besatzungen.

Man geht davon aus, dass dieses Training nun abgeschlossen ist, und Vertreter des Verteidigungsministeriums sind der Meinung, dass die erste Operation dieser Art in Kürze stattfinden wird.

Zu den Beteiligten könnten unter anderem der Special Boat Service und die Royal Marines gehören, abhängig vom Ausmaß des Widerstands, der von den Besatzungen an Bord der Schattenflotte erwartet wird.“ Dabei handelt es sich um die Elite-Kampfeinheiten der Royal Navy.

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