Israelisches Militär tötet 15 palästinensische Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und setzt ethnische Säuberung des Gazastreifens fort

Von Kevin Reed – 1. April 2025

Die Barbarei des von den USA unterstützten israelischen Völkermords im Gazastreifen verzeichnet einen neuen traurigen Höhepunkt: Die Leichen von 15 Rettungs- und Hilfskräften und Krankenwagen des Palästinensischen Roten Halbmonds (PRCS), des palästinensischen Zivilschutzes und der Vereinten Nationen wurden am Wochenende aus einem Sandgrab im Süden des Gazastreifens geborgen.

Am Montag hielten die Palästinenser ein Begräbnis für die Sanitäter und Rettungskräfte ab, die von israelischen Truppen gejagt, getötet und in einem Massengrab verscharrt wurden, was eine eklatante Verletzung des Völkerrechts darstellt. Unter den Toten befanden sich acht PRCS-Mitarbeiter, sechs Mitglieder der Notfalleinheit des Zivilschutzes im Gazastreifen und ein Mitarbeiter des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinenser (UNRWA).

Einem Bericht der Associated Press zufolge wurden die Leichen und Krankenwagen der Helfer zusammengebracht und dann von israelischen Militärbulldozern untergepflügt. In dem AP-Bericht heißt es weiter, dass von der UNO veröffentlichte Videoaufnahmen zeigten, wie sich „Mitarbeiter des PRCS und des Zivilschutzes mit Masken und leuchtend orangefarbenen Westen durch Erdhügel gruben, die offenbar von israelischen Bulldozern aufgeschüttet worden waren“.

Weiter heißt es im AP-Bericht:

Das Filmmaterial zeigt, wie sie mehrere Leichen ausgraben und dabei orangefarbene Notfallwesten tragen. Einige der Leichen werden übereinander gestapelt gefunden. An einer Stelle ziehen sie eine Leiche in einer Zivilschutzweste aus dem Dreck, die sich als Torso ohne Beine entpuppt. Mehrere Krankenwagen und ein UN-Fahrzeug, alle schwer beschädigt oder auseinandergerissen, sind ebenfalls im Dreck vergraben.

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